| 12. Jh. |
gehörte zum "Eigenschen Kreis" und hieß Wizlawinendorf |
| 1285 |
Erste urkundliche Erwähnung von Pawilsdorf im Kloster St. Marienstern (Landkreis Kamenz) |
| 14. Jh. |
Kloster St. Marienstern verkauft u.a. Deutsch-Paulsdorf an die Herren von Gersdorf |
| 1600 |
Familie von Uechtritz erwirbt Deutsch-Paulsdorf, in deren Besitz bleibt es fast 150 Jahre |
| 1747 |
Johann Friedrich von Ingenhaeff erwirbt Deutsch-Paulsdorf mit allen Einwohnern |
| 1763 |
Ludolph August von Ingenhaeff erbt das Dorf nach dem Tod seines Vaters |
| 1773 |
Ludolph August von Ingenhaeff heiratet Augusta Tugendreich Wilhemine von Rabenau |
| 1775 |
Errichtung des Rittergutes (Schloss) und Anlegung des Landschaftsparkes |
| 1791 |
das Dorf bekommt seinen heute noch gültigen Namen: Deutsch-Paulsdorf |
| 1815 |
Im Ausgang des Wiener Kongresses wird Deutsch-Paulsdorf Preußischer Grenzort zu Sachsen |
| 1872 |
Rittmeister Hilmar von Wuthenau kauft das Gut nach häufigen Besitzwechseln im 19. Jh. |
| 1892 |
Fräulein Sophie von Wuthenau erbt das Gut nach dem Tod Ihres Vaters |
| 1927 |
das Gut geht in den Besitz der Familie Hauptmann von Fallois über |
| 1958 |
Gründung einer LPG vom Typ 1 |
| 1969 |
Zusammenschluss der LPG mit der Produktionsgenossenschaft Gerdorf |
| 1973 |
zur evangelischen Kirchgemeinde Gersdorf (bisher zur Kirchgemeinde Sohland) |
| 1983 |
wurde das als ehemalige Schule genutzte Backsteingebäude als Kindertagesstätte wiedereröffnet. |
| 1992 |
27.Mai Deutsch-Paulsdorf wird mit der Sächsischen Verfassung wieder nach Sachsen |
| 1992 |
Elterninitiative "Kindertagesstätte e.V." übernimmt als Träger die Kindereinrichtung des Dorfes |
| 1994 |
1. Januar im Zuge der Gemeindegebietsreform erfolgt die Eingemeindung nach Markersdorf |
| 2003 |
Kindertagesstätte "Spitzbergzwerge" wird geschlossen. Sie fällt dem Sparkus der Gemeinde zum Opfer. |